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Artikel vom: 07.07.2009
PROdigitalTV fordert Digitalisierungsfonds und präsentiert Fernsehgerät mit Webzugang
Auf dem Vormarsch: Hybride TV-Endgerät mit integriertem Webzugang – Ende der alten Medienordnung?
Digitalisierungsfonds soll helfen: PROdigitalTV wendet sich an Bundeswirtschaftsministerium
Hamburg, den 07.07.2009. Die Verschmelzung von Fernsehen und Internet war am 2. Juli Hauptthema des 11. Medienfrühstücks von PROdigitalTV in Hamburg. Jan Wendt, Geschäftsführer der Medienberatung MMH MediaManagementHamburg, präsentierte das erste im Markt verfügbare Fernsehgerät mit integriertem Internet-Zugang. Dabei wird webbasierter Inhalt beteiligter Contentpartner so aufbereitet, dass er fernsehtauglich ist und über ein Portal aufgerufen werden kann. Bislang sind 60 Webcontentpartner an der Pionierlösung beteiligt. Ende 2010 sollen bis zu 1,5 Mio. Hybridgeräte in deutschen Haushalten stehen.
Diskutiert wurde, ob diese Entwicklung zu einer Ablösung des linearen Fernsehens führe. In jedem Falle, so das Ergebnis, müsste der Markt der Programmanbieter durch eine veränderte Wettbewerbslandschaft neu definiert werden, in der etablierte Player Marktanteile an kleinere und bislang branchenfremde Anbieter angeben müssten. Dies hätte ebenso Rückwirkungen auf die Werbewirtschaft, der nicht nur neue Geschäftsmodelle offen stünden, sondern auch andere Methoden der Werbewirkungsforschung.
Grundsätzlich stellt die Entwicklung hin zu interaktiven Fernsehformen und hybriden Empfangsgeräten für die Mitgliedsunternehmen von PROdigitalTV eine Chance dar, sich von den kostenintensiven Verbreitungsmodellen Kabel und Satellit unabhängiger zu machen.
Schreiben an das Bundeswirtschaftsministerium und Staats- und Senatskanzleien
In einem Schreiben an das Bundeswirtschaftsministerium und die Staats- und Senatskanzleien hat PROdigitalTV noch einmal auf die kritische Situation des Medienmittelstandes hingewiesen und mit der Forderung verbunden, die Digitalisierung der deutschen Fernsehhaushalte so schnell als möglich umzusetzen, um speziell kleineren, unabhängigen Fernsehsendern eine wirtschaftliche Grundlage zu ermöglichen. Ohne eine flächendeckende und zeitnahe Digitalisierung haben mittelständische Programmanbieter keine Chance, den Zuschauer zu erreichen und damit ihre Geschäftsmodelle am Markt umzusetzen. Dies führe mittelfristig zum Abbau von Arbeitsplätzen oder zur konsequenten Abwanderung der Anbieter ins Internet.
Durch die Einrichtung eines durch Mitteln des Konjunkturförderungsprogramms getragenen Digitalisierungsfonds könne einerseits die Infrastruktur zur Digitalisierung mit ausgebaut werden, andererseits solle eine branchenübergreifende Kampagne den Verbrauchern die Vorteile des digitalen Empfangs nahe bringen.
Kai Flatau, Geschäftsführer von PROdigitalTV: " Die Endverbraucher nehmen zur Zeit digitale Fernsehangebote als zu teuer, technisch zu kompliziert und zwangsläufig allein als Pay-TV wahr. Dabei bietet digitales TV so viel Mehrwert, der den potentiellen Kunden verdeutlicht werden muss. Für die Medienwirtschaft ist die Digitalisierung die Chance, mit neuen Geschäftsmodellen eine bessere Finanzierungsmöglichkeit zu schaffen."
PROdigitalTV - Interessengemeinschaft der Zielgruppesender e.V. - ist ein Zusammenschluss unabhängiger Unternehmen der digitalen Medienwirtschaft. Ziel von PROdigitalTV ist die Interessensvertretung und der Dialog zwischen digitalen TV-Sendern, Vertretern der Medienpolitik sowie Plattformbetreibern, Geräteherstellern und dem Handel.
Geschäftsstelle des Vereins
PROdigitalTV - Interessengemeinschaft der Zielgruppensender e.V.
RA Kai Flatau - Jungfernstieg 14 - 20354 Hamburg - Deutschland
Tel. +49(040) - 35716273
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Margit Lehmann
Medienberatung & Projektmanagement
0171/2144347
presse(at)PROdigitalTV.de
Hamburg, den 07.07.2009. Die Verschmelzung von Fernsehen und Internet war am 2. Juli Hauptthema des 11. Medienfrühstücks von PROdigitalTV in Hamburg. Jan Wendt, Geschäftsführer der Medienberatung MMH MediaManagementHamburg, präsentierte das erste im Markt verfügbare Fernsehgerät mit integriertem Internet-Zugang. Dabei wird webbasierter Inhalt beteiligter Contentpartner so aufbereitet, dass er fernsehtauglich ist und über ein Portal aufgerufen werden kann. Bislang sind 60 Webcontentpartner an der Pionierlösung beteiligt. Ende 2010 sollen bis zu 1,5 Mio. Hybridgeräte in deutschen Haushalten stehen.
Diskutiert wurde, ob diese Entwicklung zu einer Ablösung des linearen Fernsehens führe. In jedem Falle, so das Ergebnis, müsste der Markt der Programmanbieter durch eine veränderte Wettbewerbslandschaft neu definiert werden, in der etablierte Player Marktanteile an kleinere und bislang branchenfremde Anbieter angeben müssten. Dies hätte ebenso Rückwirkungen auf die Werbewirtschaft, der nicht nur neue Geschäftsmodelle offen stünden, sondern auch andere Methoden der Werbewirkungsforschung.
Grundsätzlich stellt die Entwicklung hin zu interaktiven Fernsehformen und hybriden Empfangsgeräten für die Mitgliedsunternehmen von PROdigitalTV eine Chance dar, sich von den kostenintensiven Verbreitungsmodellen Kabel und Satellit unabhängiger zu machen.
Schreiben an das Bundeswirtschaftsministerium und Staats- und Senatskanzleien
In einem Schreiben an das Bundeswirtschaftsministerium und die Staats- und Senatskanzleien hat PROdigitalTV noch einmal auf die kritische Situation des Medienmittelstandes hingewiesen und mit der Forderung verbunden, die Digitalisierung der deutschen Fernsehhaushalte so schnell als möglich umzusetzen, um speziell kleineren, unabhängigen Fernsehsendern eine wirtschaftliche Grundlage zu ermöglichen. Ohne eine flächendeckende und zeitnahe Digitalisierung haben mittelständische Programmanbieter keine Chance, den Zuschauer zu erreichen und damit ihre Geschäftsmodelle am Markt umzusetzen. Dies führe mittelfristig zum Abbau von Arbeitsplätzen oder zur konsequenten Abwanderung der Anbieter ins Internet.
Durch die Einrichtung eines durch Mitteln des Konjunkturförderungsprogramms getragenen Digitalisierungsfonds könne einerseits die Infrastruktur zur Digitalisierung mit ausgebaut werden, andererseits solle eine branchenübergreifende Kampagne den Verbrauchern die Vorteile des digitalen Empfangs nahe bringen.
Kai Flatau, Geschäftsführer von PROdigitalTV: " Die Endverbraucher nehmen zur Zeit digitale Fernsehangebote als zu teuer, technisch zu kompliziert und zwangsläufig allein als Pay-TV wahr. Dabei bietet digitales TV so viel Mehrwert, der den potentiellen Kunden verdeutlicht werden muss. Für die Medienwirtschaft ist die Digitalisierung die Chance, mit neuen Geschäftsmodellen eine bessere Finanzierungsmöglichkeit zu schaffen."
PROdigitalTV - Interessengemeinschaft der Zielgruppesender e.V. - ist ein Zusammenschluss unabhängiger Unternehmen der digitalen Medienwirtschaft. Ziel von PROdigitalTV ist die Interessensvertretung und der Dialog zwischen digitalen TV-Sendern, Vertretern der Medienpolitik sowie Plattformbetreibern, Geräteherstellern und dem Handel.
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PROdigitalTV - Interessengemeinschaft der Zielgruppensender e.V.
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Quelle:
ProDigital TV










